Innovationswettbewerb ZeroEmission@Berth

Durch die Nutzung von schwefelhaltigen, fossilen Schiffstreibstoffen sowohl im regulären Schiffsbetrieb als auch zur Stromerzeugung während der Liegezeit, tragen Schiffe derzeit maßgeblich zu Luftschadstoff- und Kohlendioxidemissionen im Hafen und Hafenumfeld bei. Für bestimmte Hafenstandorte bieten mit grünem Strom betriebene Landstromanlagen eine wertvolle Möglichkeit, Schiffsemissionen im Hafen maßgeblich zu reduzieren. Jedoch ist dies bei weitem nicht an allen Hafenstandorten die ideale Art der Emissionsreduzierung. Aus diesem Grunde wollten die neun größten deutschen Seehäfen im Jahr 2022 weitere Lösungen kennenlernen, um Schiffe am Liegeplatz so klimaneutral und nachhaltig wie möglich zu betreiben.
Durch das gemeinsame Positionspapier zu „ZeroEmission@Berth“ positionierten sich diese Hafeninfrastrukturgesellschaften für ein Level Playing Field, für Technologieoffenheit sowie das Polluter Pays Principle. Mit dem Innovationswettbewerb, der im September 2022 endete, sollten innovative Lösungen für eine CO₂ freie Liegezeit gefunden und aufgezeigt werden.

Das Maritime Cluster Norddeutschland freut sich, diesen Innovationswettbewerb mit organisiert und umgesetzt zu haben.

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Die Initiatoren des Projekts ‚ZeroEmission@Berth‘ sind die Hafeninfrastrukturgesellschaften der deutschen Seehäfen