19. Januar 2021

Mitglieder des Maritimes Cluster Norddeutschland e. V. spenden „geschenkte“ Mehrwertsteuer an die Deutsche Seemannsmission

Der Maritimes Cluster Norddeutschland e. V. (MCN e. V.) spendet rund 1.400 Euro an die gemeinnützige maritime Organisation „Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission“.

2020 hatte auch seine guten Seiten: Aufgrund der temporären Senkung der Mehrwertsteuer von Juli bis Dezember 2020, ergab sich, durch die bereits Anfang des Jahres gezahlten Mitgliedsbeiträge an den MCN e. V., ein Überschuss. Die MCN-Mitglieder entschieden, diesen Differenzbetrag über rund 1.400 Euro der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission zukommen zu lassen.

„Wir sind sehr dankbar für diese Spendeninitiative des MCN. Sie hilft uns, die Arbeit in den Stationen der Seemannsmission auch in Krisenzeiten verlässlich zu unterstützen. Die Corona-Pandemie hat vielen Seeleuten zusätzlich erhebliche Einschränkungen, Unsicherheiten und Nöte aufgebürdet. Gerade deshalb ist der Einsatz "für mehr Menschlichkeit in der Seefahrt" wichtig. Wir freuen uns, dass uns die Mitglieder des MCN hierbei kompetent unterstützen", so Reinhart Kauffeld, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission.

Die Arbeit von Seeleuten auf Tankern, Container-, Kreuzfahrt- oder Fischereischiffen ist hart und entbehrungsreich. Schichtbetrieb, ständige Zeitumstellungen und die lange Trennung von der Familie machen Seeleuten das Leben schwer und belasten sie körperlich und seelisch in besonderem Maße. Gerade in diesen Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie ist die unermüdliche Unterstützung für die Seeleute an Bord sehr wichtig. Deshalb setzt sich die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission für mehr Menschlichkeit in der Seefahrt ein. Sie unterstützt die 26 Stationen der Seemannsmission im In- und Ausland, damit diese den Seeleuten Gutes tun können.

An Festtagen, vor allem zu Weihnachten, sind die Belastungen und die Einsamkeit an Bord für die Seeleute besonders schwer erträglich. Vieles deutet daraufhin, dass die zunehmende Digitalisierung in der Seefahrt und die aufs Nötigste reduzierten Crews diese Belastungen in Zukunft noch steigern werden. Die Seemannsmission besucht deswegen regelmäßig die Seeleute auf ihren Schiffen während der Liegezeit in den Häfen oder auch während der Schleusung am Nord-Ostsee-Kanal. Wenn der Dienst an Bord dies zulässt, bieten Seemannsclubs oder –heime Aufenthalts- und Freizeitmöglichkeiten.
Die Aktion „Weihnachten am Ohr“ zum Beispiel ermöglicht den Seeleuten kostenlose Telefongespräche in die Heimat. Außerdem gewährt die Stiftung Hilfe in Notsituationen, fördert gemeinschaftliche Aufgaben wie die Aus- und Fortbildung der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Seemannsmission und bezuschusst Schulungen für die psychosoziale Notfallversorgung.

„Wir sind der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission seit Jahren eng verbunden. Auch uns bewegen die sozialen Aspekte der Schifffahrt, denen sich die Seemannsmission in herausragender Art und Weise widmet. Unsere Mitglieder freuen sich, mit der Spende die Projekte und die Arbeit der Seemannsmission unterstützen zu können“, so Knut Gerdes, Vorsitzender des MCN e. V.

 

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Gerade in schwierigen Zeiten, wie in der Corona-Pandemie, ist der seelische Beistand für Seeleute besonders wichtig. Hier hat eine Seemannsdiakonin, Stefanie Zernikow, die Besatzung eines Schiffes zu einer Andacht eingeladen.
Bildrechte: DSM Rostock

 

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Über das Maritime Cluster Norddeutschland

Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) fördert und stärkt die Zusammenarbeit in der norddeutschen maritimen Branche. Es ermöglicht Plattformen des Dialogs der Akteure untereinander und fördert Innovation und Schnittstellen zu anderen Branchen. Mit Geschäftsstellen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist das MCN präsent und kooperiert mit den Akteuren vor Ort. Es unterstützt unter anderem bei der Suche nach Innovationspartnern, informiert zu Förderprogrammen und vermittelt Kontakte in die maritime Branche. Mehr als 350 Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind Mitglied im MCN. Insgesamt zehn Fachgruppen koordiniert das MCN zu den Themen Innovationsmanagement, Maritime Informations- und Kommunikationstechnologien, Maritimes Recht, Maritime Sicherheit, Maritime Wirtschaft Offshore Wind, Personal und Qualifizierung, Schiffseffizienz, Unterwasserkommunikation, Yacht- und Bootsbau sowie Clusterfunk.
Das Maritime Cluster Norddeutschland wurde 2011 gegründet. Zunächst arbeiteten die Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in dem länderübergreifenden Cluster zusammen, im September 2014 kamen auch Bremen und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Seit 2017 agiert das MCN als Verein. www.maritimes-cluster.de

 

 

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