Presse

25. Mai 2015

Auswirkungen von Embargos auf die Maritime Wirtschaft

Auswirkungen von Embargos auf die Maritime Wirtschaft

  • 25.05.2015

Aber: Wo sind die Embargos geregelt, welche Bedeutung haben sie für den Warenaustausch und Dienstleistungsverkehr, gerade auch in der Schifffahrt? Welche Konsequenzen müssen Unternehmen, Reedereien aber auch ihr Management befürchten, wenn sie Embargos verletzen? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des letzten Treffens der Fachgruppe Maritimes Recht des Maritimen Clusters Norddeutschland.

Mehr als 60 Teilnehmer verfolgten mit großem Interesse die Podiumsdiskussion der ausgewiesenen Branchenexperten. Dr. Nicoletta Kröger von CORVELL LLP und Hans-Jörg Simon von Hansa Heavy Lift betonten in ihrer Begrüßung, dass das Thema Embargo nicht neu, aber gleichwohl ein ständig aktuelles Thema ist. Mehrere bekannte, weltweit operierende Unternehmen, darunter auch ein deutsches, haben sich erst in den vergangenen Wochen mit den US-Behörden auf Strafzahlungen jeweils in Milliardenhöhe wegen Verstößen gegen US-Embargos verständigt.  
Namhafte Referenten seitens der „K“ Line (Deutschland), Raytheon Anschütz, Skuld Germany, ADM Germany und der Handelskammer Hamburg informierten darüber, was der Regelungsinhalt der derzeit wesentlichsten Embargos ist, was zur Vermeidung von Embargoverstößen zu tun ist und wo sich hinreichende und aktuelle Informationen finden lassen. Im Anschluss an die Vorträge hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und die aufgezeigten Themen zu vertiefen.
Das Maritime Cluster Norddeutschland hat die Fachgruppe Maritimes Recht initiiert mit dem Ziel, das Bewusstsein für die zunehmend an Bedeutung gewinnenden Herausforderungen und immer komplexer werdenden rechtlichen Rahmenbedingungen in der maritimen Wirtschaft zu stärken. Die Fachgruppe soll dazu beitragen, die Akteure Sektor übergreifend besser zu vernetzen, über bestehende Angebote, Aktivitäten und Initiativen zu informieren sowie fachspezifische Veranstaltungen, Projekte und Studien anzuschieben.
Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Fachgruppe Maritimes Recht hat, erhält weitere Informationen bei Jessica Werner, Maritimes Cluster Norddeutschland, Geschäftsstelle Hamburg, Tel. 040/ 22 70 19-493, werner@maritimes-cluster.de, www.maritimes-cluster-nord.de.

 

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Sandra Rudel

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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sandra.rudel@maritimes-cluster.de