Maritimer Kalender

5. BREMER KONFERENZ ZUM MARITIMEN RECHT

21.11.2019 12:30 Uhr – 22.11.2019 14:00 Uhr
Haus Schütting der Handelskammer Bremen, Am Markt 13, 28195 Bremen, Deutschland
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der Forschungsverbund für Maritimes Recht in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten wird am 21. und 22. November 2019 die 5. Bremer Konferenz zum Maritimen Recht durchführen.

Themen der Tagung werden sein:

  •  21.11.2019 - "Offene Rechtsfragen bezüglich des Zugangs und der Verwertung von Forschungsergebnissen aus der Meeresforschung"
  •  22.11.2019 - "Lex Maritima - neue Ansätze zur Entstehung von einheitlichem Recht für den Seehandel?"

Die Erhaltung der Meere steht im Fokus der Öffentlichkeit und der Politik. Dies gilt auch für die weit entfernt liegenden Gebiete jenseits der Grenzen nationaler Hoheitsbefugnisse (Hohe See, Tiefseeböden). Auf Initiative der Vereinten Nationen wird derzeit unter dem Dach des Seerechtsübereinkommens ein verbindliches Abkommen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der marinen Biodiversität für diese Gebiete verhandelt. Aus Sicht vieler maritimer Forschungseinrichtungen weltweit stellt sich die Frage, wie es um den Zugang und die Verwendung von Ergebnissen der Meeresforschung bestellt sein wird, insbesondere solchen zu marinen genetischen Ressourcen (MGR).

Der erste Konferenztag strebt einen Beitrag zur weiteren Klärung dieser komplexen Fragen an. Der zweite Konferenztag beschäftigt sich mit der zukünftigen Entstehung von vereinheitlichtem Recht
für den Seehandel. Aufgrund unterschiedlicher Rechtstraditionen der seefahrenden Nationen wird für den Seehandel seit Langem internationale Rechtsvereinheitlichung angestrebt, die allerdings nur teilweise erfolgreich war. Der internationale Seehandel hat im Rahmen von Musterklauseln und Musterverträgen daher immer wieder eigene Vereinheitlichungsversuche unternommen. Der Bedarf an vereinheitlichtem Recht steigt stets weiter an. Vor diesem Hintergrund hat das Comité Maritime International eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Restatements einer "Lex Maritima" eingesetzt. Wenn heutzutage über Verschlüsselung, Blockchain-Technologie, Plattformen und Smartcontracts nachgedacht wird, bekommt die Frage, ob das Seehandelsrecht überhaupt noch in den Kategorien von nationalstaatlichen Rechtsordnungen gedacht werden kann, neue Brisanz..

Der Forschungsverbund für Maritimes Recht hat herausragende Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen Nationen gewinnen können, die sich mit diesen Themen auf der Konferenz rechtswissenschaftlich auseinandersetzen, die rechtliche Praxis behandeln und interessante Thesen aufstellen werden.

Die Einladung, ein detailliertes Prgramm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Bereich Downloads. 

Kontaktperson für Rückfragen

Herr Robert Völkl

bremer@rhederverein.de

 

Zusätzliche Informationen
Quellen
Textquelle:

Herrr Robert Völkl 

Verein zur Förderung von Forschung und Lehre auf den Gebieten des Maritimen Rechts in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten im Nordwesten e.V.

 

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