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Webinar: Transparenzpflichten in der Lieferkette

26.08.2026 15:00 Uhr – 26.08.2026 17:00 Uhr
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Regulatorische Anforderungen, steigende Erwartungen von Kunden und Investoren sowie der wachsende Druck entlang globaler Lieferketten verändern die Rolle von Nachhaltigkeitsdaten grundlegend. Insbesondere die Offenlegung von Treibhausgas-(THG-) und Ökobilanzdaten entwickelt sich von einer freiwilligen Nachhaltigkeitsinitiative zu einer zentralen Voraussetzung für Marktzugang, Wettbewerbsfähigkeit und Compliance. 

Unternehmen stehen dabei vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits müssen sie belastbare, vergleichbare und prüffähige Daten aus der eigenen Organisation und der Lieferkette verfügbar machen. Andererseits gilt es, diese Daten sinnvoll zu interpretieren, in bestehende Steuerungslogiken zu integrieren und strategisch nutzbar zu machen. THG- und Ökobilanzen sind damit längst kein reines Reporting-Thema mehr, sondern berühren Einkauf, Risikomanagement, Produktstrategie und Unternehmensführung. 

Doch welche Daten werden künftig tatsächlich erwartet? Wie belastbar müssen Informationen aus der Lieferkette sein? Und wie lassen sich Transparenzanforderungen erfüllen, ohne in unverhältnismäßigen Erhebungs- und Dokumentationsaufwand zu geraten? Genau hier entfaltet die systematische Offenlegung von THG- und Ökobilanzdaten ihren eigentlichen Wert. Sie ist kein Selbstzweck und keine reine Berichtspflicht. Richtig verstanden und umgesetzt, wird sie zu einem Instrument wirksamer Unternehmenssteuerung: zur Identifikation von Risiken, zur Priorisierung von Maßnahmen und zur fundierten Entscheidungsfindung im Einkauf und im Lieferantenmanagement. Unternehmen, die diese Transparenz gezielt aufbauen, stärken ihre Handlungsfähigkeit bereits heute und unter künftig weiter steigenden Anforderungen.

Quellen
Textquelle:

TÜV Thüringen Akademie GmbH

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