Auch wenn die Einführung des Net-Zero Framework und des Global Fuels Standards auf globaler Ebene zunächst auf Eis gelegt wurde, ist das Thema Umstellung auf fossilfreie Brennstoffe zumindest für Schiffe, die sich in europäischen Gewässern bewegen, nach wie vor unvermeidlich und wird die maritime Branche in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter beschäftigen (Stichworte Fuel EU-Maritime, ETS), den internationalen Entwicklungen zum Trotz.
Beobachtet wird aktuell daher in der Reederschaft eine deutliche Zunahme des Interesses an Biofuels wie FAME oder bei sehr kleinen Einheiten an HVO, die einen einfachen Einstieg in die Defossilisierung bieten. Aber sichtbar ist auch ein Trend, dass neue Schiffe zumindest für zukunftsfähige Brennstoffe wie Ammoniak oder Methanol vorbereitet werden, wobei es eine große Bandbreite gibt, was „Alternative fuel-ready“ konkret in der Praxis bedeutet.
Gerne stellen wir Ihnen aktuelle, innovative Projekte aus dem Kontext des Maritimen Cluster Norddeutschland und darüber hinaus vor, die zur Erreichung der Ziele beitragen und erfahren Sie außerdem, wie der aktuelle Stand bei Projekten ist, die wir Ihnen bereits im letzten Jahr in Stade vorgestellt haben. Neben der technischen Umsetzung an Bord ist die zentrale Frage, wie der Hochlauf der alternativen, oder besser gesagt alternativlosen Kraftstoffe gelingen kann. In einem zweiten Themenblock wird daher die landseitige Infrastruktur betrachtet und in einer Diskussionsrunde wird darüber diskutiert, was notwendig ist, um die produzierende Land- und verbrauchende Seeseite besser zu verzahnen.
Das Programm wird demnächst auf dieser Seite veröfentlicht. Bitte merken Sie sich den Termin vor und melden Sie sich bis zum 30.04.2026 über das untenstehende Anmeldeformular an.
Wir freuen uns auf Sie!
Marc Petrikowski
Textquelle:MCN e. V.