Themen und Projekte

Themen und Projekte des MCN

Über das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) finden sich Partner für innovative Projekte und Produkte. Fachleute tauschen sich auf dieser Ebene über zukunftsweisende Themen und Problemlösungen aus. Das MCN schafft genau diese Dialogplattformen, fördert Kontakte zu anderen relevanten Branchen und Netzwerken. Selbstverständlich unterstützt es die Mitglieder auf ihrem Weg, Ideen und Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln, um diese dann am Markt entsprechend zu etablieren.

Hier finden Sie einige der Projekte, die das Maritime Cluster Norddeutschland unterstützt hat.

greenCoPilot: Verkehrsplanung in Küstennähe verbessern

Schiffsunglücke in küstennahen Gewässern und Revieren beherbergen immer großes Schadenspotenzial für Umwelt und Menschen. Zunehmend bessere Kommunikation und Automation tragen dazu bei, synchronisierte Lagebilder des Verkehrs an Bord der beteiligten Schiffe und in den Revierzentralen zu erzeugen. Eine zentralisierte Steuerung bietet die Möglichkeit, die Sicherheit des Schiffsverkehrs zu erhöhen und Wartezeiten beim Hafenanlauf zu reduzieren. Das Projekt „Cooperative Pilotage für Schiffe und Leitsysteme“ (greenCoPilot) entwickelt ein System zur Wegplanung von Schiffen.

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Green Meth: Netzwerk zur Nutzung von Methanol als erneuerbarer Energieträger

Die Einhaltung der im Pariser Abkommen formulierten, ehrgeizigen Klimaziele erfordert auch in der Schifffahrt einen Übergang von fossilen auf möglichst CO2-neutrale Brennstoffe. Zusätzlich werden schon bald deutlich strengere Abgasgrenzwerte für weitere schädliche Emissionen, wie zum Beispiel Schwefeloxide und Feinstaub, gelten. Das vom Maritimen Cluster Norddeutschland initiierte und vom Beratungsunternehmen embeteco betreute ZIM-Innovationsnetzwerk Green Meth befasst sich mit der Entwicklung und Markteinführung von Methanol-basierten Antriebslösungen für kleine Schiffe.

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Blockchain für Frachtpapiere

Die moderne Handelsschifffahrt verwendet eine Vielzahl verschiedener Dokumente in Papierform. Ein Verbundprojekt unter Leitung des Zentrums für Recht der Informationsgesellschaft (ZRI) der Universität Oldenburg strebt nun an, ladungsspezifische Transportpapiere durch elektronische Äquivalente zu ersetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Vorhaben mit dem Titel „Handelbarkeit physikalischer Güter durch digitale Token in Konsortialnetzwerken“ (HAPTIK) seit Anfang Januar 2019 über drei Jahre mit 1,4 Millionen Euro. Zu den Projektpartnern gehören die Universität Oldenburg, das MCN-Mitglied OFFIS – Institut für Informatik sowie das Logistikunternehmen Schenker.

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Präzise messen – effizient und sauber fahren

In der Automobilindustrie sind hochgenaue, standardisierte Messsysteme zur Bestimmung von Brennstoffverbräuchen seit Jahren üblich. In der Schifffahrt ist dies dagegen noch nicht der Fall. Durch die Übernahme bewährter Messtechniken aus der Automobilindustrie in Verbindung mit der Nutzung innovativer Experten- und Assistenzsysteme wäre ein effizienterer Schiffsbetrieb möglich. Dies gilt ebenso für die überprüfbare Einhaltung von Schadstoffemissionen. Die AVL List GmbH und das Ingenieurbüro HAWE treiben die Entwicklung eines auf genaue und präzise Messungen optimierten Brennstoffverbrauchsmesssystems seit Mitte 2017 gemeinsam voran. Durch das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) wurde der Kontakt zu einer mittelständischen Reederei, dem MCN-Mitgliedsunternehmen Reederei Rass, vermittelt.

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Fachgruppe Maritime Sicherheit: Arbeitsauftrag Sicherheit

Die kontinuierliche Zunahme des Verkehrs auf den Weltmeeren, aber auch das Aufkommen neuer Technologien wie autonomes Fahren oder alternative Antriebe werfen in der Schifffahrt ständig neue Sicherheitsfragen auf. Hier die richtigen Antworten zu finden, hat sich die im Januar 2018 gegründete Fachgruppe Maritime Sicherheit unter Federführung der Geschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern des Maritimen Clusters Norddeutschland zur Aufgabe gemacht.

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GreenShipping Niedersachsen: Vorfahrt für die grüne Schifffahrt

Das Verkehrsaufkommen auf den Meeren wächst weltweit kontinuierlich, und mit diesem Wachstum droht auch die Umweltbelastung durch die Schifffahrt immer mehr zuzunehmen. Smarte Ansätze für eine ressourcenschonendere und ökologischere Schifffahrt zu entwickeln ist daher das Ziel des Projekts GreenShipping Niedersachsen, das seit August 2015 mit dem Maritimen Cluster Norddeutschland als Projektträger läuft und Unternehmen bei der Umstellung auf grünere Technologien unterstützt.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen: Der digitale Countdown läuft

Die Digitalisierung krempelt ganze Wirtschaftszweige um, stellt herkömmliche Geschäftsmodelle in Frage, verdrängt alte und bringt neue Akteure ins Spiel. Auch in der maritimen Wirtschaft nimmt der digitale Transformationsprozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer mehr an Fahrt auf. Blockchain, künstliche Intelligenz oder Robotik gehören zu den Schlagwörtern der Stunde – auch wenn ihre Funktionsweise und ihre Auswirkungen nicht immer schon von allen verstanden werden. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen leistet Starthilfe und unterstützt den maritimen Mittelstand in seiner Digitalisierungsstrategie.

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Titan: Bauplan für den virtuellen Leitstand

Die Umstellung von einer herkömmlichen, überwiegend auf analogen Prozessen basierenden Produktion auf die Anforderungen einer digitalisierten und automatisierten Industrie 4.0 stellt viele kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen. Aus Angst vor Risiken und Kosten zögern sie daher oft, die notwendigen Schritte zur Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe energisch genug voranzutreiben. Das Projekt Titan hilft kleinen und mittleren produzierenden Unternehmen, mit der schrittweisen Einführung von Software die Digitalisierung zu meistern.

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3D-Druck-Revolution in der maritimen Industrie

Die 3D-Drucktechnologie steht im maritimen Sektor noch am Anfang ihrer Möglichkeiten. Dennoch zeichnet sich deutlich ab, dass die sogenannten additiven Fertigungsverfahren in der maritimen Industrie stark an Bedeutung gewinnen. Das Maritime Cluster Norddeutschland hat das früh erkannt und beschäftigt sich bereits seit 2017 mit diesem Thema. Im September 2018 wurde seitens der Geschäftsstelle Hamburg ein Kooperationsnetzwerk-Projekt für „3D-Druck in der maritimen Branche“ ins Leben gerufen.

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Das Netzwerk SCAS – Systeme und Komponenten für autonome Schiffe

Das Netzwerk SCAS widmet sich der Realisierung von Systemen, Komponenten, Sensoren, Kommunikationsleistungen und Technologien für teil- oder vollautonome Schiffe. Der Fokus des Netzwerks liegt nicht ausschließlich auf der vollständigen Autonomie der Fahrzeuge, sondern insbesondere auf Technologien, welche auf teilautonomen Schiffen eingesetzt werden können, wie zum Beispiel nautische Assistenzsysteme zum automatisierten Anlegen. Zu den Schwerpunkten gehören zudem Systeme, die einen autonomen Schiffsbetrieb überhaupt erst ermöglichen.

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EcoShip60: Innovative Antriebs- und Energiesysteme für Schiffe bis 60 Meter

Im Schiffbau konzentriert sich bisher ein Großteil der Forschung ausschließlich auf alternative Antriebssysteme für größere Schifftypen ab circa 4.000 Kilowatt Leistung. Für kleinere Schiffstypen mit deutlich geringerer Leistung und einer Länge von bis zu 60 Metern gibt es keine systematischen, ganzheitlichen sowie nachhaltigen Ansätze zur Entwicklung alternativer Antriebssysteme. Das Netzwerk EcoShip60 trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. Insgesamt 17 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Norddeutschland haben sich in dem Netzwerk zusammengeschlossen, darunter auch Mitglieder des Maritimen Clusters Norddeutschland.

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Länderübergreifend erfolgreich

758, 759, 764, 768 – für MCN-Mitglied LOEWE MARINE GmbH & Co. KG stehen diese Zahlen für einen ganz besonderen Erfolg. In einer länderübergreifenden Kooperation mit der Ostseestaal GmbH & Co. KG in Stralsund produzierte der Zulieferer und Serviceanbieter für die Bereiche Manövriertechnik, Rudermaschinenservice und Performance-Management die Doppelruderanlagen für die so gelisteten LNG RoRo-Neubauten der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG (FSG). Auch die Ruderanlagen für die aktuellen FSG-Neubauaufträge 769, 770, 772 und 773 wurden bereits bei LOEWE MARINE beauftragt.

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"Munitect" - internationale Führungsrolle durch Netzwerk

Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee stellen auch Jahrzehnte nach Kriegsende ein uneinschätzbares Risiko bei der wirtschaftlichen Nutzung dar. Die Kampfstoffe aufzuspüren, zu bergen oder zu entschärfen ist bislang nur schwierig realisierbar und mit hohen Kosten verbunden. Dies zu ändern hat sich das vom BMWi (Bundesministeriums für Wirtschaft) geförderte Netzwerk Munitect zum Ziel gesetzt – ein Zusammenschluss von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die die Entwicklung und den Einsatz kosteneffizienter Sensorsysteme zur Munitionsdetektion vorantreiben und am Markt platzieren möchten.

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Erfolgreiche Vernetzung von Wissenschaft

Eines der vorrangigen Ziele des MCN ist der Aufbau von Netzwerken. Der Austausch von Informationen und aktuellem Know-how, das Zusammentreffen mit möglichen Auftraggebern schaffen einen wesentlichen Wissensvorsprung, fördern die Wettbewerbsfähigkeit und somit den Erfolg. Ursprünglich als Projektarbeit der Studierenden der wirtschaftlichen Studiengänge des Fachbereichs Seefahrt und Logistik entwickelt, bietet die Jade Hochschule in Kooperation mit der MCN-Geschäftsstelle Niedersachsen mit dem "Forum Maritim" Branchenvertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft seit Herbst 2013 eine wichtige Plattform.

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