Maritime Cyber Security Initiative

Das Maritime Cluster Norddeutschland engagiert sich mit der Maritime Cyber Security Initiative“(MCSI) für die Stärkung der Resilienz der Informations-und-Kommunikations-Systeme der Schifffahrt und der maritimen Infrastruktur.
Transportwege über See und Binnengewässer sowie maritime Kommunikations- und Energiesysteme gehören genauso wie die Häfen zur kritischen Infrastruktur, deren Schutz im Interesse Deutschlands und der EU ist. Die Digitalisierung der maritimen Transportkette mit global vernetzten land- und seeseitigen Systemen stellt besonders hohe Anforderungen an das Management von Risiken aus Cyberangriffen. Die dynamische Entwicklung digitaler Systeme und ebenso die Entwicklung der Bedrohungslagen erfordert dazu eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Zu den Kernaufgaben der Maritime Cyber Security Initiative gehört die enge Vernetzung von Wirtschaft, Marine, Polizei und Behörden. Durch Veranstaltungen und andere Formate wird ein intensiver Informationsaustausch ermöglicht. In Abstimmung mit internationalen Netzwerken für maritime Cyber Security Services werden Support-Konzepte für Deutschland entwickelt. Im Fokus steht sehr stark der Nutzen für die maritimen Akteur:innen, wie Reedereien, Häfen aber auch Werften und maritime Zuliefererungsbetriebe. Deren Resilienz ist wichtig.
Seit Juli 2026 verstärkt Martin Lochte-Holtgreven das Team des Maritimen Clusters Norddeutschland, um die MCSI-Aktivitäten auszubauen und mit weiteren Akteur:innen der maritimen Branche in Deutschland zu koordinieren und voranzubringen. Lochte-Holtgreven verfügt über langjährige Erfahrungen im IT-Security-Bereich und ist mit der maritimen Branche gut vertraut.
„Das MCN bietet als etablierte maritime Dachorganisation einen besonders gut geeigneten Rahmen, Aktivitäten zur maritimen Cyber Security zu fördern“, sagt Lochte-Holtgreven und ergänzt: „Die Initiative wird als Querschnittsthema gemeinsam mit den MCN-Fachgruppen sowie Verbänden und Behörden eng abgestimmt entwickelt.“

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