Maritime Talent Day
Maritime Talent Day 2026: Einblicke in maritime Berufe
Die Fachkräfte von morgen sind entscheidend für die Zukunft der maritimen Wirtschaft. Gleichzeitig fehlt es der Branche häufig noch an Sichtbarkeit bei jungen Menschen. Um das zu ändern, haben das Deutsche Maritime Zentrum, Hamburg Cruise Net, die Hamburg Port Authority, die Handelskammer Hamburg, die Logistik-Initiative Hamburg, das Maritime Cluster Norddeutschland sowie der Verband Deutscher Reeder gemeinsam den Maritime Talent Day 2026 in Hamburg organisiert.
Das Veranstaltungsformat bot 60 Schüler:innen spannende Einblicke in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der maritimen Branche. Den Auftakt bildeten kurze Impulsvorträge von Auszubildenden aus See- und Landberufen, die von ihrem Berufsalltag berichteten.
Bei der Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen, vorbei an großen Containerschiffen, Kreuzfahrtschiffen und Hafenanlagen, erhielten die Jugendlichen einen unmittelbaren Eindruck von den Dimensionen und der Bedeutung der maritimen Wirtschaft. Dabei wurde ihnen deutlich, welche Rolle die Branche für globale Warenströme spielt.
Der Höhepunkt des Tages war jedoch die Besichtigung der Schlepper Fairplay 98 und 99 der Reederei Fairplay sowie der WS35 der Hamburger Wasserschutzpolizei. An Bord konnten die Schüler:innen Fragen stellen und aus erster Hand erfahren, wie der Schiffsverkehr auf der Elbe unterstützt, koordiniert und sicher geregelt wird.
Für die 60 Teilnehmenden war der Maritime Talent Day ein eindrucksreiches Erlebnis. Für die Organisatoren bot das Format eine gute Möglichkeit, junge Menschen frühzeitig für maritime Berufe zu begeistern und zugleich ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Rolle maritime Lieferketten für viele Produkte ihres täglichen Lebens spielen. „Die maritime Branche bietet eine Welt voller Möglichkeiten. Sie hält unseren Alltag am Laufen und bietet jungen Menschen spannende Arbeitsplätze. Trotzdem wird sie bei der Berufswahl oft übersehen. Genau deswegen ist der Maritime Talent Day so wichtig: Er gibt der Branche die Sichtbarkeit, die sie braucht“, sagte Christian Oetjen, Projektmanager in der Hamburger Geschäftsstelle des Maritimen Clusters Norddeutschland.























