12. November 2019

Kooperationspartner des HANSA-Reports „3D-Druck in der maritimen Industrie“

3D-Druck-Report HANSA

Es klingt für viele noch wie immer wie Zukunftsmusik, dabei ist die additive Fertigung mittlerweile nah an die maritime Industrie herangerückt. Es gibt zwar noch Hürden, aber einige Akteure nutzen den 3D-Druck bereits. Zudem ist einiges in Planung und in der Entwicklung.

Das Potenzial ist unbestritten, aber die Details sind vielen noch nicht bekannt. Chancen für den 3D-Druck liegen für die maritime Industrie nicht nur, aber auch in der Ersatzteillogistik und vor allem in der Fertigung einzelner Komponenten. Die Bandbreite reicht vom oft genutzten Beispiel eines Propellers bis hin zu kleineren Bauteilen auf Schiffen.

Das ist eine der zentralen Erkenntnisse des »HANSA-Report 3D – Additive Fertigung in der maritimen Industrie«, den die HANSA mit Unterstützung des Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) und der in Hamburg-Bergedorf ansässigen Fraunhofer-Einrichtung für additive Produktionstechnologien (IAPT) jetzt veröffentlicht hat.

Für Reedereien, Zulieferer und Werften ergeben sich durch die Einbindung additiver Fertigung konkrete Kosten- und Konstruktionsvorteile. Möglich sind Leichtbau-Verfahren, die Reduzierung der Anzahl an nötigen Bauteilen – und damit des Schadensrisikos – sowie präzisere Konstruktionen sowie Optimierungen in puncto Sensorik, Festigkeit und Funktionalität. Der Report zeigt einige Beispiele von Anwendungen und Partnerschaften sowie technische Einschätzungen.

Was von engagierten Unternehmen immer wieder als Hemmschuh vorgebracht wird, ist die ausbaufähige Regulierung. Es mangelt an Standards und Normen für den 3D-Druck in der maritimen Industrie. Eine große Baustelle, an der es allerdings ebenfalls Bewegung gibt, wie der Report zeigt.

Textquelle: HANSA International Maritime Journal


Den vollständigen HANSA-Report „3D-Druck in der maritimen Industrie“ können Sie im Rahmen eines Abos HANSA+ abrufen. Alternativ ist eine PDF-Version des Reports gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Euro beim HANSA International Maritime Journal erhältlich. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail an Markus Wenzel (m_wenzel@hansa-online.de).