03. Dezember 2019

Fotoimpressionen: Cyber Security für maritime Infrastrukturen

Unter dem Titel „Cyber Security for Maritime Infrastructures“ hatte das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) am 30. Oktober 2019 zur zweiten Cyber-Security-Veranstaltung in diesem Jahr nach Bremerhaven eingeladen, um den Dialog über Herausforderungen und Erfahrungen mit durchgeführten IT-Sicherheitsmaßnahmen fortzusetzen. Mit dem Ziel, von anderen zu lernen, wurde der Blick dieses Mal gezielt auch auf andere Branchen gerichtet.

Dr. Siv Hilde Houmb, Independent Cyber Security Professional aus Norwegen, präsentierte Best-Practice-Beispiele und Standards sowohl aus dem Offshore Öl-und-Gas-Sektor als auch aus dem Bereich der nordamerikanischen Häfen. Dr. Thomas Breitbach, Leiter Cyber Defense Center bei der Deutschen Telekom, beschrieb, warum ein Security Operation Center (SOC) und der richtige Umgang mit Incidents von zentraler Bedeutung sind. Achim Fischer-Erdsiek (Lampe & Schwartze Group), Ralf Kempf (AKQUINET Gruppe), Jan Lausch (Wärtsilä) und Dr. Nils Meyer-Larsen (ISL – Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik) stellten ihre Sicht auf das Themenfeld Cyber Security maritimer Infrastrukturen dar.

Im Anschluss zeigten Dr. Siv Hilde Houmb und Tobias Landwehr von der Reederei Auerbach live, wie ein Cyber-Security-Audit an Bord durchgeführt werden sollte. Sie erklärten, welche Maßnahmen zum Schutz der Bord-IT und -OT beitragen und beschrieben, wie die Besatzung zu sensibilisieren ist. Als zweites Praxisbeispiel berichtete Korean Register von einem aktuellen Projekt, bei dem Songa Shipmanagement als weltweit erste Reederei im Bereich Cybersicherheit zertifiziert wurde.

Bildrechte: MCN e. V. und Korean Register