Die sicherheitspolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigen deutlich: Die maritime Infrastruktur rückt zunehmend in den Fokus geopolitischer Spannungen. Häfen und Schifffahrt sind als kritische Bestandteile globaler Lieferketten auf verlässliche Navigations-, Kommunikations- und Ortungssysteme angewiesen. Doch was geschieht, wenn diese Systeme gestört oder manipuliert werden?
GPS-Jamming und GPS-Spoofing stellen eine wachsende Herausforderung für den Schiffs- und Hafenbetrieb dar. Beeinträchtigte Positionsdaten können Navigationsfehler verursachen, Hafenprozesse verzögern und die Sicherheit von Schiffen, Crew und Infrastruktur gefährden. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheiten gewinnt die Resilienz maritimer Systeme daher immer mehr an Bedeutung.
Im Rahmen unseres Maritimen Business Frühstücks möchten wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten beleuchten, welche aktuellen Bedrohungslagen im Bereich der satellitengestützten Navigation bestehen, wie GPS-Störungen und Signalmanipulationen erkannt werden können und mit welchen technischen sowie organisatorischen Maßnahmen sich kritische Prozesse absichern lassen.
Freuen Sie sich auf die folgenden spannenden Impulse:
GPS-Jamming & Spoofing: Ein Erfahrungsbericht von der Brücke
Kapt. Marc Petrikowski, Lotsenbrüderschaft Weser II/Jade und Kapitän der ALKOR, BRIESE RESEARCH
Technische Abwehrmöglichkeiten von Jamming-Attacken
Kapt. Georg Morawitz, Geschäftsführer Cavemus Systems Association
Nutzen Sie zudem die Gelegenheit zum Austausch mit Fachleuten aus Schifffahrt, Hafenwirtschaft, Behörden und maritimer Industrie.
Bitte melden Sie sich bis zum 04.11.2026 über das Anmeldeformular unten auf der Seite an.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Oldenburgischen IHK durchgeführt.
Henning Edlerherr
Maritimes Cluster Norddeutschland - Geschäftsstelle Niedersachsen
Tel.: 04404/98786-14
henning.edlerherr@maritimes-cluster.de
Martin Heine
Oldenburgische IHK
Tel.: 0441 2220 402
Gundula Vogel / Pexels, bearbeitet durch MCN
Textquelle:MCN e. V.